.png)
Zeitstrahl
März 2025 - Oktober 2028 | Laufende Rekultivierung
Nach Abschluss der Bauarbeiten werden alle temporär beanspruchten Bereiche vollständig rückgebaut und ökologisch hochwertig rekultiviert. Grundlage dafür ist der fachgerechte Wiedereinbau des zuvor getrennt gelagerten Oberbodens, der eine natürliche Regeneration der Vegetation ermöglicht.
Bei der Rekultivierung unterscheiden wir grundsätzlich zwei Flächentypen. Auf Flächen mit intakter und artenreicher Ausgangsvegetation wird nicht aktiv eingesät. Hier erfolgt die Wiederbegrünung ausschließlich über die im Oberboden enthaltene natürliche Samenbank, die sich nach dem Rückbau wieder regenerieren kann.
Auf jenen Flächen, bei denen die natürliche Samenbank nicht genügt oder durch die Baumaßnahmen beeinträchtigt wurde, erfolgt eine gezielte Wiederbegrünung. Dazu wird ausschließlich hochwertiges, regionales und standortgerechtes Wildpflanzensaatgut verwendet, das in Artenzusammensetzung und Herkunft exakt an die lokalen Standortbedingungen und Höhenlagen angepasst ist. Diese aktive Ansaat gewährleistet eine nachhaltige Entwicklung artenreicher, ökologisch wertvoller Grünlandhabitate.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Rekultivierung ist die Geländemodellierung. Übergänge zum ursprünglichen Terrain werden sanft ausgestaltet, Böschungen weich geformt und scharfe Kanten vermieden. So fügen sich die rekultivierten Flächen harmonisch in die Landschaft ein. Um Erosion zu verhindern und die Vegetationsentwicklung zu beschleunigen, werden neue Böschungen unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten begrünt.
Mit all diesen Maßnahmen sichern wir nicht nur eine landschaftsästhetisch ansprechende Rückführung der Flächen, sondern schaffen zugleich wertvolle Habitate mit hoher ökologischer Funktion.